Was ist RESI

RESI bedeutet RSUF Electrical Skill Improvement.
RSUF ist eine einheimische gemeinnützige Organisation und Träger des Projekts.

Im Rahmen des Projekts RESI werden rund 25 Jugendliche innerhalb von zwei Jahren zu Elektriker ausgebildet. Die Auszubildenden sollen befähigt werden ein eigenes Geschäft zu führen oder in der Industrie zu arbeiten.

Projektstart

Planungsstart des Projekts Anfang 2018
Ausbildungsbeginn im Dezember 2019

Ausbildungcharakter

Zweijähriger Lehrgang mit 25 Lehrlingen
nach dem Vorbild der Dualen Berufsausbildung

Ausbildungsinhalte

Ausbildung umfasst Allgemeinbildung und
Elektrikerausbildung mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien

Schüler

Bevorzugte Aufnahme von Jugendlichen
aus sehr armen Tagelöhner- und Adivasi-Familien (Ureinwohner)

Wo befindet sich RESI

Der Standort befindet sich im 3.000 Einwohner umfassenden Dorf Paturia. Paturia liegt rund 150 km von der Hauptstadt Dhaka entfernt.

Ziele von RESI

Schaffung einer fundierten Ausbildung

Eine Ausbildung reduziert nachhaltig Armut und schafft Perspektiven mit überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten.

Verbesserung der Stromversorgung

Auch heute noch haben tausende Dörfer in Bangladesch eine mangelhafte oder überhaupt keine Stromversorgung.

Wer steht hinter RESI

Shetu e.V.

Auf die Initiative der bengalischen Hilfsorganisation RSUF wurde die Ausbildungsstätte errichtet. Shetu unterstützte dabei zusammen mit Shanti Schweiz den Bau sowohl fachlich als auch finanziell. Darüber hinaus soll der laufende Betrieb für die ersten vier Lehrgänge sichergestellt werden. Der Träger des Projekts RSUF ist dabei unser Partner und Ansprechpartner vor Ort.

Besonderheiten des RESI Campus

Erneuerbare Energien
am Campus

Die Stromversorgung ist vorwiegend durch die Photovoltaikanlagen auf dem Gebäudedach und einem Speicher gegeben. Das Gas zum Kochen wird zum Teil in der eigenen Biogasanlage gewonnen.

1

Nachhaltiger Bau

Zum Bau des Campus wurden ausschließlich Ziegel aus umweltfreundlicher Produktion verwendet. Außerdem wurde bei der Auswahl an Baumaterialien darauf geachtet, dass diese nicht durch Kinderarbeit erzeugt wurden. Die Arbeiter vor Ort erhielten faire Löhne und regionale Schreiner lieferten Tische, Stühle sowie sonstige Einrichtungsgegenstände.

Unterkünfte
am Campus

Am Campus erhalten die Schüler nicht nur ihre Ausbildung, sondern können dort auch wohnen. Es gibt fünf Schlafzimmer mit je vier Betten. Außerdem befinden sich drei Lehrerwohnungen auf dem Campus.

Eigene Planung
und Bauleitung​

Unser Shetu-Mitglied Stefan Ackermann aus Altötting ist Partner der 🔗Planungsgruppe Winkler-Ackermann. Als Architekt erstellte er die Entwurfsplanung und leitete die Bauausführung. Dazu reiste er mehrmals nach Paturia.

DESI als Vorbild von RESI

DESI bedeutet Dipshika Electrical Skill Improvement.
Genau wie RESI ist auch DESI ein Projekt für die Ausbildung von Elektrikern in Bangladesch. DESI wurde von Jakob Schaub, Vorstand Shanti-Schweiz, in Zusammenarbeit mit der heimischen Entwicklungshilfeorganisation Dipshika bereits ein Jahrzehnt vor RESI initiiert. DESI diente somit als Blaupause für RESI.

Die Ausbildung hat sich über die Jahre etabliert, sodass die Absolventen bei den Unternehmen gefragte Arbeitskräfte sind. Sie erhalten dort überdurchschnittliche Gehälter.

Projektstart

Ausbildungsbeginn im August 2007
Link zur 🔗Projektbeschreibung von Shanti-Schweiz

Ort

Dorf Rudrapur, im Norden von Bangladesch.
Link zu 🔗Google-Maps

Auszeichnung

Auszeichnung mit Schweizer Solarpreis im Jahr 2009
Vorreiterrolle im Einsatz und Unterricht von Photovoltaik-Technik
Link zur 🔗Auszeichnung

Bilder zu RESI

Unterricht und Campusleben

Campus und Gebäude

Bauphase des Campus